Mittwoch, 18. Oktober 2017 - 22:04 Uhr

PARTNERGEMEINDE

Partnerschaft Deutschland-UngarnInformieren Sie sich hier über unsere Partnergemeinde Zalaháshágy aus Ungarn.

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Überwältigt von Ungarn

Besuch der Stahlhofener in Zalaháshágy war von großer Gastfreundschaft und Herzlichkeit geprägt

Vier Tage lang weilten etwa 30 Stahlhofener zu einem Partnerschaftstreffen in Ungarn. Es war ein Besuch, durch den bestehende Freundschaften vertieft und neue geschlossen werden konnten.

ZALAHASHAGY. Vollgepackt mit vielen neuen Eindrücken aus dem Partnerschaftsdorf Zalaháshágy begab sich eine 30-köpfige Delegation aus Stahlhofen am Wiesensee auf die Rückreise in den Westerwald. Hinter ihnen lagen vier Tage, die vor allem von Gastfreudschaft und von der Herzlichkeit der ungarischen Freunde geprägt waren.
Seit dem Jahr 1999 unterhält die Wiesenseegemeinde freundschaftliche Kontakte zu einem kleinen Straßendorf in Ungarn, das etwa 70 Kilometer vom Balaton entfernt liegt. Doch noch bevor im Jahr 2003 die Partnerschaftsurkunde offiziell unterschrieben worden war, setzte ein reger Kontakt ein. Und so war der Besuch in Zalaháshágy nur ein weiterer Höhepunkt in einer kleinen Erfolgsgeschichte von zwischenmenschlichen Beziehungen über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg.


Bei einem feierlichen Waldgottesdienst brachte der Singkreis mit seinem Dirigenten Helmut Weis sein deutsches Liedgut den angereisten Pilgern eindrucksvoll näher. Bei einem offiziellen Partnerschaftsabend wurden die guten Beziehungen betont und Gastgeschenke ausgetauscht. So hatte Stahlhofens Bürgermeister Günther Raspel eine Luftaufnahme von seiner Gemeinde mit dem deutschen "Mini-Balaton" (gemeint war der Wiesensee) mitgeführt, das er an Josef Büki, den Bürgermeister von Zalaháshágy, überreichte. Für die deutschen Besucher gab es weiße und graue T-Shirts mit dem Dorfwappen. Als Dolmetscherin fungierte Anna Balogh aus Westerburg.

Den Frauen des Ortes gebührte ein ganz besonderer Dank der Stahlhofener, denn diese machten ihre Gäste während des Besuches mit den Vorzügen der ungarischen Küche bekannt und hatten - was die Organisation der Mahlzeiten anbetraf, Großes geleistet. So war es schließlich auch nicht verwunderlich, dass manches Rezept notiert wurde und nun am heimischen Westerwälder Herd ausprobiert werden soll.

Auffällig war auch, dass gerade viele junge Ungarn Interesse an dem länderübergreifenden Treffen zeigten. Sie vermissten jedoch den einen oder anderen Jugendlichen in den deutschen Reihen. Es hätten schon ein paar mehr sein können, meinten sie. Das, so versprach Günther Raspel, werde sich bei den künftigen Treffen ändern und regte einen separaten Jugendaustausch an.
 
Am Morgen der Abreise zogen alle gemeinsam zur Dorfkirche, die im Jahr 2006 mit Hilfe von EU-Geldern, mit vielen Spenden und in Eigenleistung renoviert worden war, um dort noch einmal den Liedern des Singkreises und seines Dirigenten zu lauschen. Zurück am Kulturhaus hieß es Abschied nehmen. Die Ungarn, so war zu hören, freuen sich schon auf ihren Gegenbesuch am Wiesensee. Der soll im kommenden Jahr stattfinden und wird, was zu erwarten ist, sicherlich nicht weniger herzlich ausfallen als der Besuch in Zalaháshágy.

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