Mittwoch, 23. August 2017 - 19:24 Uhr

PARTNERGEMEINDE

Partnerschaft Deutschland-UngarnInformieren Sie sich hier über unsere Partnergemeinde Zalaháshágy aus Ungarn.

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Zu Besuch in ungarischer Partnerstadt

WZ-Redakteur Michael Wenzel ist mit einer Abordnung aus Stahlhofen in Zalaháshágy unterwegs

STAHLHOFEN a.W. / ZALA- HASHAGY. Viele Freunde aus Zalaháshágy hatten sich in der Empfangshalle des Flughafens eingefunden, um die Gäste aus dem Westerwald willkommen zu heißen.
Der Empfang war überaus herzlich und die Wiedersehensfreude groß.

Ein Jahr lang hatte man auf dieses Treffen warten müssen, und die Freunde aus dem kleinen 400-Seelen-Dorf hatten sich schon seit Monaten auf dieses Treffen vorbereitet. Für die Frauen hatte die ungarische Delegation um Bürgermeister Josef Büki Blumen mitgebracht, was bei den Stahlhofener Damen, aber auch bei den Herren als schöne Geste empfunden wurde. Für die männlichen Teilnehmer gab es einen hochprozentigen, selbst gebrannten Willkommensgruß. Auch der stieß auf regen Zuspruch.

Auf der Fahrt nach Zalaháshágy machte der Bus einen Halt in Keszthely am Plattensee,  der Partnerstadt von Boppard. Hier bestand die Möglichkeit zu einem kleinen Bummel an der Uferpromenade. Bei einem Zwischenstopp in einem Restaurantimbiss kamen sich Deutsche und Ungarn weiter näher. Für den ersten Hunger hatten die Freunde aus Zalaháshágy außerdem Pizza gebacken, die auf der Fahrt in den Zielort im Bus gereicht wurde. Wie später zu erfahren war, hatte das halbe Dorf bei den Vorbereitungen geholfen.

Von der zwölfjährigen Anna bis zur Großmutter hatte alle mitgewirkt, um die Gäste aus Deutschland zu verköstigen.

Nach einem kurzen Fotostopp am Ortseingangsschild von Zalaháshágy hieß Bürgermeister Josef Büki im Kulturhaus der Gemeinde die Freunde vom Wiesensee in Zalaháshágy offiziell willkommen. Ebenso wie sein deutscher Amtskollege Günther Raspel betonte er die guten Beziehungen zueinander und wünschte den Westerwäldern einen schönen Aufenthalt.

Nach einem gemeinsamen Abendessen, das von den Frauen aus dem Ort vorbereitet worden war, reichte der Singkreis von Stahlhofen mit seinem Dirigenten Helmut Weis Kostproben seines Könnens, und wenn viele der Ungarn verständlicherweise Schwierigkeiten hatten, die Texte zu verstehen, so wurde zeitweise jedoch voller Begeisterung mitgesummt. Auch die Einwohner aus Zalaháshágy ließen es sich nicht nehmen und brachten ihren deutschen Freunden ein Ständchen dar.

Weil sich unter den Ungarn einige, vor allem jungen Menschen befanden, die deutsche Sprachkenntnisse besitzen, konnte sich schnell ein reger Gesprächsaustausch entwickeln.

Am Computer warfen viele einen Blick auf die Homepage der Ortsgemeinde Stahlhofen und konnten sich dort unter anderem das Partnerschaftsdorf auf Bildern aus der Vogelperspektive anschauen.
Auch der Vorbericht, den die WZ über das deutsch-ungarische Treffen veröffentlicht hatte, stieß auf großes Interesse bei den Ungarn und machte als Ausdruck die Runde. So macht Freundschaft Spaß.

Michael Wenzel
Foto: Michael Wenzel
Eine Reportage über die Höhepunkte der Reise folgt.

Westerwälder Zeitung vom 13.08.2007, Seite 11.

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Gaststätte „Beim Holländer“