Freitag, 28. April 2017 - 21:57 Uhr

WIESENSEE

Wappen der Ortsgemeinde Stahlhofen am WiesenseeIn diesem Bereich finden Sie alle Beträge zum Thema "Wiesensee",
eine allgemeine Beschreibung des Wiesensees und unsere beliebte Wiesensee-Webcam!

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Der Wiesensee aus der Vogelperspektive betrachtet. Deutlich ist die Verschlammung zu erkennen. Leser können dieses Foto (Bildnummer: 3197621) und weitere Luftbilder unseres Landes kaufen. Infos gibt es unter 0261/98 36 2000. Bestellformular: www.rhein-zeitung.de/luftbilder - Gerhard Launer

Westerburg - Die Entschlammung des Wiesensees soll nach Auskünften aus dem Mainzer Umweltministerium mit einem Zuschuss in Höhe von 90 Prozent gefördert werden (die WZ berichtete). Wie ernst es bei der Behandlung des Patienten „Wiesensee“ um den Förderungswillen der Landesregierung bestellt ist, zeigte eine Bewilligungsbescheid der dieser Tage bei der VG-Verwaltung Westerburg eintraf: 410.000 Euro wurden durch das Land für anfallenden Planungs- und Ingenieurkosten bereit gestellt. Eine Umweltverträglichkeitsstudie wurde abgeschlossen. Fazit: Gegen das Projekt bestehen aus Natur- oder Artenschutzgründen keine Bedenken.

Den Wiesensee als Naherholungsgebiet und zur Nutzung der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten zu erhalten, hat aus touristischer und damit auch wirtschaftlicher Sicht höchste Priorität.

Die Bewirtschaftungspläne der vergangenen Jahre haben sich mit diesem Thema intensiv befasst.
Die Planungen für den dauerhaften Erhalt des Wiesensees haben sich in den letzten Jahren weiter konkretisiert. Die ursprünglichen Planungen zur Entschlammung wurden weiterentwickelt.

Nicht zuletzt durch die Ideengebung der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord (Regionalstelle Wasserwirtschaft ) wurde eine neue Konzeptstudie ausgearbeitet, die jetzt vorliegt.

Studie zur Entschlammung Variantenvergleich August 2010 (5,18 MB)

Seltenes Naturschauspiel im Oberwesterwald: Kraniche machten Station am Wiesensee

Ein seltenes Naturschauspiel bot sich am Wiesensee bei Stahlhofen. Nicht nur Hobbyfilmer Gerd-Udo Gundermann war erstaunt darüber, dass die Kraniche jetzt an dem Gewässer Station machten, auch andere Anwohner wunderten sich über das nicht alltägliche Spektakel. „Ich kam abends bei Dunkelheit von einem Ausflug zurück und hörte das enorme Geschrei. In den vergangenen Jahren waren die Kraniche oft gegen Abend im Tiefflug über den See geflogen, um eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Doch immer zogen sie weiter“, berichtet der Stahlhofener. Umso mehr waren der Hobbyfilmer und auch andere Anrainer überrascht, als sie am frühen Morgen wieder durch die gefiederten Tiere geweckt wurden. Noch in der Dämmerung machte sich Gerd-Udo Gundermann mit seiner Filmkamera auf den Weg zum See. Obwohl es zum Filmen noch recht dunkel war, gelangen ihm mit seiner Kamera im Gegenlicht einige beachtenswerte Aufnahmen. „Es war schon ein beeindruckendes Erlebnis, dabei zuzusehen wie sich die Tiere anschließend in den Morgenhimmel erhoben. Es müssen mehrere Hundert gewesen sein“, schwärmt der Filmer.

Text: Michael Wenzel (Westerwälder Zeitung vom Donnerstag, 4. November 2010, Seite 17)
Film und Bilder: Udo Gundermann

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