Mittwoch, 22. November 2017 - 23:10 Uhr

WIESENSEE-SANIERUNG

Wappen der Ortsgemeinde Stahlhofen am WiesenseeAlle Beiträge zum Thema "Sanierung des Wiesensee's" finden Sie hier

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Der Wiesensee aus der Vogelperspektive betrachtet. Deutlich ist die Verschlammung zu erkennen. Leser können dieses Foto (Bildnummer: 3197621) und weitere Luftbilder unseres Landes kaufen. Infos gibt es unter 0261/98 36 2000. Bestellformular: www.rhein-zeitung.de/luftbilder - Gerhard Launer

Westerburg - Die Entschlammung des Wiesensees soll nach Auskünften aus dem Mainzer Umweltministerium mit einem Zuschuss in Höhe von 90 Prozent gefördert werden (die WZ berichtete). Wie ernst es bei der Behandlung des Patienten „Wiesensee“ um den Förderungswillen der Landesregierung bestellt ist, zeigte eine Bewilligungsbescheid der dieser Tage bei der VG-Verwaltung Westerburg eintraf: 410.000 Euro wurden durch das Land für anfallenden Planungs- und Ingenieurkosten bereit gestellt. Eine Umweltverträglichkeitsstudie wurde abgeschlossen. Fazit: Gegen das Projekt bestehen aus Natur- oder Artenschutzgründen keine Bedenken.

Den Wiesensee als Naherholungsgebiet und zur Nutzung der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten zu erhalten, hat aus touristischer und damit auch wirtschaftlicher Sicht höchste Priorität.

Die Bewirtschaftungspläne der vergangenen Jahre haben sich mit diesem Thema intensiv befasst.
Die Planungen für den dauerhaften Erhalt des Wiesensees haben sich in den letzten Jahren weiter konkretisiert. Die ursprünglichen Planungen zur Entschlammung wurden weiterentwickelt.

Nicht zuletzt durch die Ideengebung der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord (Regionalstelle Wasserwirtschaft ) wurde eine neue Konzeptstudie ausgearbeitet, die jetzt vorliegt.

Studie zur Entschlammung Variantenvergleich August 2010 (5,18 MB)

Bundestagskandidat Björn Walden mit Ortsbürgermeister Günther Raspel und dem Leiter des Lindnerhotels am Wiesensee Peter Wenzel.

Björn Walden vor Ort in Stahlhofen am Wiesensee
Auf seiner Vorstellungstour duch den Westerwald, machte SPD Bundestagskandidat Björn Walden Station in Stahlhofen am Wiesensee.
Ortsbürgermeister Günther Raspel stellt Walden das Dorf vor und verwies auf geplante Projekte und Problemstellungen.


So stand unter anderem ein Gespräch mit dem Direktor des Lindner Hotels am Wiesensee auf dem Programm. Angesprochen wurde dabei auch der Zustand des Sees, der für die jetzige Jahreszeit schon bedenklich ist. So breiten sich Algen, u.a. auch die gefährliche Blaualge seit dem Frühjahr immer weiter aus. Sollte in den kommenden Wochen gutes Wetter sein ist zu erwarten, dass sich die Lage durch die Sonneneinstrahlung verschlimmert und kritisch wird.


Peter Wenzel, Direktor des Lindner Hotel am Wiesensee berichtete, dass die Verschmutzung des Sees auch für das Hotel zu einem immer größeren Problem werde. Mögliche Lösung wäre eine Vertiefung des Sees, da sich dieser dann selbst regulieren würde. Dies wäre jedoch mit erheblichen Kosten verbunden.

Björn Walden kündigte an, als Bundestagsabgeordneter unterstützend tätig zu werden und auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten zu helfen.

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Gaststätte „Beim Holländer“