Freitag, 26. Mai 2017 - 20:56 Uhr

FREIWILLIGE FEUERWEHR E.V.

Freiwillige Feuerwehr e.V.Hier können Sie sich über die freiwillige Feuerwehr Stahlhofen am Wiesensee informieren.

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Hochdrucklöschgerät für die Freiwillige Feuerwehr Stahlhofen am Wiesensee - Foto: Röder-Moldenhauer

Hochdrucklöschgerät für die Freiwillige Feuerwehr Stahlhofen am Wiesensee
Thomas Zimmermann offiziell zum Wehrführer ernannt

Anlässlich der 75-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Stahlhofen am Wiesensee trugen die Geschäftsleitungen des Lindner Hotels und der Firma Metallguss Schiefelbusch sowie die Ortsgemeinde Stahlhofen am Wiesensee durch großzügige Spenden dazu bei, dass ein modernes Hochdrucklöschgerät HDL 170 angeschafft werden konnte.

Jetzt wurde dieses Gerät im Rahmen einer kleinen Löschvorführung am Bürgerhaus am Wiesensee offiziell in Dienst gestellt und dabei den Sponsoren Willi Schiefelbusch und Peter Wenzel (Lindner Hotel und Sporting Club Wiesensee) sowie Ortsbürgermeister Günther Raspel ausdrücklich gedankt.

"Das Hochdrucklöschgerät HDL 170 hat einen Druck von 170 bar, dadurch wird das das Wasser vernebelt und erstickt das Feuer. Der entstehende Wasserschaden - beispielsweise bei dem Brand eines Weihnachtsbaumes - ist wesentlich geringer: Werden in herkömmlicher Weise mit 100 Liter Wasser pro Minute gelöscht, so verbraucht das HDL nur 21 Liter pro Minute. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch weniger Personal benötigt wird, denn das HDL kann von drei Mann bedient werden.


"Wir kommen mit dem Gerät, das nicht Standard ist, schnell an das Feuer ran und können effizient löschen", erläuterte Wehrführer Thomas Zimmermann bei der Löschübung. Fast wäre diese zwar ins Wasser gefallen, denn die 16 Aktiven hatten alle Mühe, das Demonstrationsfeuer zum Brennen zu bringen. Doch dann klappte es, und die Zuschauer konnten zwei unterschiedliche Löschangriffe beobachten - einen normalen zuerst, wozu in Windeseile die Schläuche ausgerollt wurden, und dann mit dem neuen Gerät.

Umfangreiche Umbauten waren nötig, damit das HDL170 zum Einsatz gebracht werden kann. Stolz ist die Wehr auf die dabei erbrachten Eigenleistungen - und auch auf ihr neues Mannschaftstransportfahrzeug mit Hänger, das aus eigenen Mitteln finanziert wurde.

"Wir sind dankbar, dass der Förderverein, die Ortsgemeinde und Sponsoren es ermöglicht haben, dieses Zusatzgerät anzuschaffen", betonte Bürgermeister Gerhard Loos. Die Verbandsgemeinde als Träger des Brandschutzes sei verantwortlich für 32 selbstständige Feuerwehreinheiten mit rund 800 Aktiven, für deren Grundausrüstung zu sorgen sei. Bei der jüngsten Wehrführerbesprechung sei beschlossen worden, in diesem Jahr noch 40 000 Euro für die Ergänzung der persönlichen Ausrüstungen der Atemschutzträger zur Verfügung zu stellen.

Seinen Dank an die Sponsoren verband Ortsbürgermeister Raspel mit einem Dank an die Feuerwehr für deren Eigenleistung. "Unsere Wehr ist in einem guten Zustand, nicht nur technisch, sondern auch von der Kameradschaft her", betonte er.

Im Anschluss an die Löschübung hatte Bürgermeister Gerhard Loos noch eine sehr erfreuliche Amtshandlung vorzunehmen: Thomas Zimmermann hatte in Rekordtempo die erforderlichen Kurse, die ein Wehrführer braucht, absolviert, und wurde zum Brandmeister ernannt.

Nachdem er vor einem Jahr die Leitung kommissarisch über die FFW Stahlhofen am Wiesensee übernommen hatte, wurde er nun offiziell zum Wehrführer ernannt. "Die Ortsgemeinde ist stolz darauf, dass wir Dich für dieses Amt gefunden haben. Unsere Feuerwehr ist bei Dir in guten Händen", gratulierte Ortsbürgermeister Günther Raspel. Diesem Glückwunsch schlossen sich die Feuerwehrkameraden gerne an, bevor der gemütliche Teil des Abends begann.

Text: Angela Baumeier

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