Mittwoch, 22. November 2017 - 23:14 Uhr

SINGKREIS E.V.

Wappen der Ortsgemeinde Stahlhofen am WiesenseeIn diesem Bereich können Sie sich über den Singkreis e.V. informieren.

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Zur diesjährigen Feier im Advent hatte Ortsbürgermeister Günther Raspel
alle Senioren aus unserer Gemeinde ab dem 65. Lebensjahr wieder ins Bürgerhaus am Wiesensee eingeladen. Freiwillige Helferinnen hatten den Saal festlich geschmückt und selbstgebackene Torten und Kaffee vorbereitet.
Mit weihnachtlichen Gedichten stimmte Karin Raspel auf den besinnlichen und unterhaltsamen Nachmittag ein. Ortsbürgermeister Günther Raspel begrüßte die zahlreich erschienenen Senioren, alle Mitwirkenden und Helfer und führte durch das Programm.

Der Singkreis Stahlhofen am Wiesensee e.V. unter der Leitung von Helmut Weis bereicherte die Veranstaltung in bewährter Weise im ersten Teil mit den Liedern „Licht in der Nacht“ und „Freude der Hirten“.
In der Kaffeepause hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich am Kuchenbufet mit selbstgebackenen Torten und belegten Schnittchen zu stärken.
Anschließend brachte Pfarrer Eckehard Brandt besinnliche Gedanken zum Lichtbild.
Im unterhaltsamen Teil kam der Singkreis ein zweites mal zur Darbietung der Lieder „Erlaube mir fein´s Mädchen“, „Andulka“ und „Kein schöner Land“. Nach dem anhaltenden Applaus der Gäste war auch noch eine Zugabe fällig, die mit dem Lied „Warum bist Du gekommen“(Bajazzo) gerne gebracht wurde.
Mit dem Gedicht „Der Koffer für die Kur“ brachte Karin Raspel die Zuhörer zum Schmunzeln. Als Seniorin ließ es sich die 86-jährige Hedwig Lipp
nicht nehmen, mit einem Adventsgedicht und einem Mundartgedicht vom Weihnachtsmarkt die Veranstaltung gekonnt mitzugestalten.
Für Chorleiter Helmut Weis und die Vorsitzende des Singkreis Anita Loos hatte Ortsbürgermeister Günther Raspel zum Dank jeweils ein Buch und ein gerahmtes Foto vom kürzlich erfolgreich veranstalteten Konzert. Er verband damit den Wunsch, das der Chor weiterhin erfolgreich die vielfältigen Veranstaltungen bereichert und als Kulturträger unsere Gemeinde repräsentiert.
Bei den Helfern und Mitwirkenden bedankte er sich ebenfalls. Mit einem Weihnachtsgruß und guten Wünschen für das Neue Jahr erhielten alle Anwesenden ein Piccolo.

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Zu einem Konzert hatte der Singkreis Stahlhofen am Wiesensee e.V. in die St. Bartholomäuskirche in Pottum eingeladen.
Dem Publikum sollte anspruchsvolle Chorliteratur und Werke berühmter Komponisten geboten werden.
Obwohl der Konzertabend am ersten Advent war, wurde kein herkömmliches Adventskonzert dargeboten,
da der ursprünglich geplante Termin verschoben werden musste und die Mitwirkenden die bereits einstudierte Literatur zur Aufführung bringen wollten.

Weitere Mitwirkende waren der Gesangverein „Eintracht“ 1888 Offheim, der Männergesangverein „Konkordia“ Winnen sowie der Musikverein Pottum.
Die musikalische Begleitung am Klavier hatte Mathias Donath.
Ein wunderschöner Einstieg gelang dem Singkreis Stahlhofen am Wiesensee, der mit dem Gesangverein aus Offheim gemeinsam den Altarraum betreten hatte, mit „Du bist´s, dem Ruhm und Ehre gebühret“ von Josef Haydn.

Ebenfalls neu einstudiert für diesen Abend war „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Mit „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven erklang der Schall gewaltig durch den Kirchenraum.
Langjähriger Chorleiter der beiden befreundeten Chöre ist Helmut Weis, Vorsitzender der „Eintracht“ ist Bruno Geberzahn, Vorsitzende des Singkreis ist Anita Loos.
Der 100-jährige Männergesangverein „Konkordia“ Winnen steht unter der musikalischen Leitung von Andreas Risse und Vorsitzendem Gerd Schmidt.
Er beeindruckte mit den präzise vorgetragenen Liedern „ Der Herr ist mein Hirte“ von Hans Weis und „Sanctus“ von Friedrich Silcher.

Mit dem im Jahre 2002 aus den Reihen des MGV gegründeten kleinen Chor trugen sie „Im Dorf, da geht die Glocke schon“ im Satz von Bernhard Weber und „Give me that old time religion“ im Satz von Horst Best vor. Eine weitere Bereicherung des Konzertes war die Mitwirkung des seit 1963 bestehenden Pottumer Musikvereins. Gekonnt brachten die 13 Musiker unter Leitung von Peter Hölper und Vorsitzender Petra Diehl die Kompositionen „Interludium“ und „Schönes Heimatland“ zu Gehör. Die Komposition von Schostakowitsch „Leningrad“, bekannt als die 7. Sinphonie, handelt vom kalten Russland und passte wunderbar in diese Jahreszeit.

Die Begrüßung und Programmführung hatte Karin Raspel übernommen. In der Überleitung vom geistlichen zum weltlichen Teil des Konzertes machte sie auf die Situation der schrumpfenden Vereine aufmerksam und warb für eine Mitgliedschaft, besser noch eine aktive Mitwirkung in den Vereinen, damit diese auch in Zukunft noch als nicht mehr wegzudenkende Kulturträger das Leben in den Dörfern bereichern. Mit einem stimmungsvollen Gedicht leitete sie zum zweiten Teil über, in dem zunächst der MGV Winnen mit dem gesamten Chor den „Festgesang“ von Chr. Siegler und im Hinblick auf den ersten Advent das „Trommellied“ von Wolfgang Lüderitz perfekt dargeboten wurden. Vom kleinen Chor war „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens und „When I´m Sixty-four“ von John Lennon und Paul McCartney zu hören. Dem Wunsch nach einer Zugabe kam der Männerchor mit dem „Siyahamba“ gerne nach. Beim zweiten Auftritt des Musikverein Pottum hörten die Gäste „Böhmisches Blut“, die „Festwies-Polka“ und den „Erato-Marsch“. Auch von den Musikern wünschte sich das Publikum eine Zugabe, die mit dem „Rafanello-Marsch“ gerne gebracht wurde. Der Singkreis Stahlhofen am Wiesensee, der im nächsten Jahr auf ein 30-jähriges Bestehen zurückblicken kann und der Gesangverein „Eintracht“ Offheim, der kürzlich sein 120-jähriges Jubiläum feierte, betraten ein letztes Mal den Altarraum. Als Chorgemeinschaft brachten die Sänger „Rivers of Babylon“ in der Chorbearbeitung von Peter Flammen zu Gehör. Ad libitum wurde gesprochen von Friedhelm Zarnke. Die Komposition „Überall auf der Welt“ nach dem Gefangenenchor aus Nabucco von Giuseppe Verdi und „Kein schöner Land“ im Satz von Rudolf Desch kamen ebenfalls erstmals zur Aufführung. Mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 6“ von Johannes Brahms beeindruckten die Sänger vollblütig. Ebenfalls im Hinblick auf den ersten Advent hörten die Besucher das Lied „Madonna“ im Chorsatz von Josef Berg. Dem lang anhaltenden Applaus der Konzertbesucher folgend, sangen die Sängerinnen und Sänger gerne „Warum bist du gekommen“, auch als Bajazzo bekannt und „Als Freunde kamen wir“. Im Anschluss an das erfolgreiche und gut besuchte Konzert ( 85 Mitwirkende und ca. 140 Zuhörer ) waren alle zum gemütlichen Beisammensein bei Speisen und Getränken ins Bürgerhaus nach Stahlhofen am Wiesensee eingeladen. Die Mitwirkenden erhielten dort als Dank ein Präsent und verbrachten noch einen schönen Abend.

Die Bischofsstadt Fulda war in diesem Jahr Ziel unseres Tagesausfluges.
Die Sängerinnen und Sänger vom Singkreis starteten bei angenehmem Wetter Richtung Vogelsberg und Rhön.
Der erste Stop war zur  gemeinsamen Frühstückspause mit heißer Fleischwurst und Käse an der Raststätte Reinhardshain.
Die historische und moderne Stadt an der Wasserkuppe blickt auf eine 1250-jährige Geschichte zurück und ist bekannt durch die jährliche Tagung der Dt. Bischofskonferenz.

Sangesschwester Karin übernahm dankenswerterweise am städtischen Busbahn-hof die Stadtführung und ersparte dem Chor damit hohe Kosten. Zunächst ging die Gruppe durch das Heertor, Reste der alten Stadtmauer, in einen Innenhof des Schlosses, wo Ortsbürgermeister Günther Raspel zu einem Kräuter-Rhöntropfen einlud. Im herrlichen Schlossgarten begegneten uns mehrere Hochzeitspaare, die sich diese schöne Kulisse bei traumhaftem Wetter für Fotos ausgewählt hatten.

An der Floravase und der Orangerie hatte man einen schönen Blick auf das Schloss, den Schlossturm, Pavillons und die Wasserfontänen. Am Paulustor überquerten wir die Pauluspromenade, die anlässlich des 108. Dt. Wandertages in eine beeindruckende Fanmeile verwandelt war.

In der Michaelskirche, der Begräbnisstätte zahlreicher Fürstäbte und Bischöfe, sang der Chor erstmals, ebenso wenig später im Hohen Dom. Eine Aufsichtsperson im Dom war beeindruckt von unserem Gesang und lud uns spontan zur Besichtigung des Hochaltars ein, was nur mit gebäudeeigener Führung möglich ist. Durch den Domgarten ging es vorbei am Priesterseminar über den Domplatz Richtung Bonifaziusdenkmal und Palais. Mittagspause machten wir an der Pauluspromenade, wo Darbietungen der Trachtengruppe und Blaskapelle für zusätzliche Unterhaltung sorgten. Nachmittags bestand Gelegenheit das Barockviertel zu erkunden. In der Stadtpfarrkirche St. Blasius sangen wir ebenfalls und die sich spontan eingefundenen zahlreichen Kirchenbesucher applaudierten begeistert.

Bei dem Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt mit kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen, kleinen verschwiegenen Plätzen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern bestand noch Gelegenheit zur Einkehr in Straßencafés, ehe wir zum außerhalb der Stadt gelegenen Schloss Fasanerie fuhren. Das klassizistische Bauwerk beherbergt in 60 Räumen ein Museum für die Kunstsammlung des Hauses Hessen. Die ruhige Atmosphäre mit den 100 ha weitläufigen Parkanlagen, den Teichen und herrlichen Blumenbeeten lud wieder zum Bummeln ein. In dem schönen dazugehörenden Biergarten kehrten wir gerne zum Ausruhen ein, ehe wir abends zu unserem Abschlusslokal in Braunfels aufbrachen.
Im Brauhaus Obermühle unterhalb der Festung klang der erlebnisreiche Tag nach einem guten Abendessen und wieder mal viel Gesang, neuen Eindrücken und Erlebnissen aus.

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  • IMG_6396 Innenhof Schloss Begruessungsschnaps Stadtfuehrung
  • IMG_6407 Domgarten mitPriesterseminar
  • IMG_6415 Pauluspromende       Fressgass  108. Dt. Wandertag
  • IMG_6425 Schnapsdrosseln beim Zwitschern
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  • IMG_6449 Parkanlagen an Schloss Fasanerie
  • IMG_6454 Schloss Fasanerie mit Cafe
  • IMG_6460 Stimmung im Biergarten Schloss Fasanerie

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Gaststätte „Beim Holländer“