Freitag, 28. Juli 2017 - 19:02 Uhr

SINGKREIS E.V.

Wappen der Ortsgemeinde Stahlhofen am WiesenseeIn diesem Bereich können Sie sich über den Singkreis e.V. informieren.

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Wie in vielen anderen Westerwälder Dörfern wurde auch in Stahlhofen am Wiesensee in der Nachkriegszeit zur Geselligkeit und Stärkung der Gemeinschaft gemeinsam gesungen. Heiratete ein junges Paar, so versammelten sich die Einwohner, die Feuerwehr erschien in Uniform und man brachte ein Ständchen zum Festtag.

Gesungen wurde meist einstimmig, manchmal auch mit einer zweiten Stimme.
Man sang bekannte Lieder wie: „Tief im Westerwald“, „Ich wär´ so gern, so gern daheim“, „Mir gefällt das Ehestandsleben“ oder „Kein schöner Land“.
Den rechten Ton gab Otto Wengenroth an. Im Anschluss kehrte man in die Dorfgaststätte ein und trank noch einen zusammen.

Auch zu Beerdigungen hatten sich in dieser Zeit schon einige Frauen gruppiert. Für die Liedauswahl und Tonangabe sorgte hier Gerda Kreckel.

Jahre später zog Lehrer Hans Börngen in unser Dorf. Er hatte im September 1979 die Idee, einen Frauenchor zu gründen mit regelmäßigen wöchentlichen Proben. Er war fortan Dirigent und es wurde ein Vorstand gewählt mit Ilse Dörle als Vorsitzende. Der kleine Chor gab sich den Namen Singkreis Stahlhofen.

Nach ein paar Jahren gesellten sich auch Männer hinzu und die oftmals liebevoll so genannten „Friedhofslerchen“ wandelten sich zum „Gemischten Chor“. Seit dem Jahre 1990 ist es ein eingetragener Verein mit dem Namen „Singkreis Stahlhofen am Wiesensee e.V.“ Der Frauenchor alleine sang dann nur noch zu Beerdigungen.

Zur Einweihung des Glockenturmes im Frühsommer 1989 kündigte Lehrer Börngen alters- und krankheitsbedingt seinen Rücktritt an. Dank der Bemühungen von Friedhelm Zarnke konnte er seinen Kollegen Helmut Weis aus Offheim als Chorleiter für uns gewinnen. Sein erstes offizielles Dirigieren hatte er am 12. Juni anlässlich des 75. Geburtstages von Gretel Raspel.

Im September 1989 wurde im kleinen Rahmen das 10-jährige Jubiläum gefeiert. Hans Börngen wurde zum Ehrendirigenten ernannt.
Helmut Weis motivierte immer wieder, neue Sängerinnen und Sänger anzuwerben. Dank seinem unermüdlichen Engagement und seiner Regie erlebte der Singkreis einen regelrechten Aufschwung. Man nahm Einladungen bei Veranstaltungen der Nachbarchöre an. In den nächsten Jahren entschlossen sich auch Damen und Herren aus der Nachbargemeinde Pottum in unserem Chor mitzusingen.

Jeder und Jede, der Freude am Singen hat, ist bei uns herzlich willkommen, mitzusingen.

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Gaststätte „Beim Holländer“