Freitag, 24. März 2017 - 05:10 Uhr

SINGKREIS E.V.

Wappen der Ortsgemeinde Stahlhofen am WiesenseeIn diesem Bereich können Sie sich über den Singkreis e.V. informieren.

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Zu einem Konzert hatte der Singkreis Stahlhofen am Wiesensee e.V. in die St. Bartholomäuskirche in Pottum eingeladen.
Dem Publikum sollte anspruchsvolle Chorliteratur und Werke berühmter Komponisten geboten werden.
Obwohl der Konzertabend am ersten Advent war, wurde kein herkömmliches Adventskonzert dargeboten,
da der ursprünglich geplante Termin verschoben werden musste und die Mitwirkenden die bereits einstudierte Literatur zur Aufführung bringen wollten.

Weitere Mitwirkende waren der Gesangverein „Eintracht“ 1888 Offheim, der Männergesangverein „Konkordia“ Winnen sowie der Musikverein Pottum.
Die musikalische Begleitung am Klavier hatte Mathias Donath.
Ein wunderschöner Einstieg gelang dem Singkreis Stahlhofen am Wiesensee, der mit dem Gesangverein aus Offheim gemeinsam den Altarraum betreten hatte, mit „Du bist´s, dem Ruhm und Ehre gebühret“ von Josef Haydn.

Ebenfalls neu einstudiert für diesen Abend war „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
Mit „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven erklang der Schall gewaltig durch den Kirchenraum.
Langjähriger Chorleiter der beiden befreundeten Chöre ist Helmut Weis, Vorsitzender der „Eintracht“ ist Bruno Geberzahn, Vorsitzende des Singkreis ist Anita Loos.
Der 100-jährige Männergesangverein „Konkordia“ Winnen steht unter der musikalischen Leitung von Andreas Risse und Vorsitzendem Gerd Schmidt.
Er beeindruckte mit den präzise vorgetragenen Liedern „ Der Herr ist mein Hirte“ von Hans Weis und „Sanctus“ von Friedrich Silcher.

Mit dem im Jahre 2002 aus den Reihen des MGV gegründeten kleinen Chor trugen sie „Im Dorf, da geht die Glocke schon“ im Satz von Bernhard Weber und „Give me that old time religion“ im Satz von Horst Best vor. Eine weitere Bereicherung des Konzertes war die Mitwirkung des seit 1963 bestehenden Pottumer Musikvereins. Gekonnt brachten die 13 Musiker unter Leitung von Peter Hölper und Vorsitzender Petra Diehl die Kompositionen „Interludium“ und „Schönes Heimatland“ zu Gehör. Die Komposition von Schostakowitsch „Leningrad“, bekannt als die 7. Sinphonie, handelt vom kalten Russland und passte wunderbar in diese Jahreszeit.

Die Begrüßung und Programmführung hatte Karin Raspel übernommen. In der Überleitung vom geistlichen zum weltlichen Teil des Konzertes machte sie auf die Situation der schrumpfenden Vereine aufmerksam und warb für eine Mitgliedschaft, besser noch eine aktive Mitwirkung in den Vereinen, damit diese auch in Zukunft noch als nicht mehr wegzudenkende Kulturträger das Leben in den Dörfern bereichern. Mit einem stimmungsvollen Gedicht leitete sie zum zweiten Teil über, in dem zunächst der MGV Winnen mit dem gesamten Chor den „Festgesang“ von Chr. Siegler und im Hinblick auf den ersten Advent das „Trommellied“ von Wolfgang Lüderitz perfekt dargeboten wurden. Vom kleinen Chor war „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens und „When I´m Sixty-four“ von John Lennon und Paul McCartney zu hören. Dem Wunsch nach einer Zugabe kam der Männerchor mit dem „Siyahamba“ gerne nach. Beim zweiten Auftritt des Musikverein Pottum hörten die Gäste „Böhmisches Blut“, die „Festwies-Polka“ und den „Erato-Marsch“. Auch von den Musikern wünschte sich das Publikum eine Zugabe, die mit dem „Rafanello-Marsch“ gerne gebracht wurde. Der Singkreis Stahlhofen am Wiesensee, der im nächsten Jahr auf ein 30-jähriges Bestehen zurückblicken kann und der Gesangverein „Eintracht“ Offheim, der kürzlich sein 120-jähriges Jubiläum feierte, betraten ein letztes Mal den Altarraum. Als Chorgemeinschaft brachten die Sänger „Rivers of Babylon“ in der Chorbearbeitung von Peter Flammen zu Gehör. Ad libitum wurde gesprochen von Friedhelm Zarnke. Die Komposition „Überall auf der Welt“ nach dem Gefangenenchor aus Nabucco von Giuseppe Verdi und „Kein schöner Land“ im Satz von Rudolf Desch kamen ebenfalls erstmals zur Aufführung. Mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 6“ von Johannes Brahms beeindruckten die Sänger vollblütig. Ebenfalls im Hinblick auf den ersten Advent hörten die Besucher das Lied „Madonna“ im Chorsatz von Josef Berg. Dem lang anhaltenden Applaus der Konzertbesucher folgend, sangen die Sängerinnen und Sänger gerne „Warum bist du gekommen“, auch als Bajazzo bekannt und „Als Freunde kamen wir“. Im Anschluss an das erfolgreiche und gut besuchte Konzert ( 85 Mitwirkende und ca. 140 Zuhörer ) waren alle zum gemütlichen Beisammensein bei Speisen und Getränken ins Bürgerhaus nach Stahlhofen am Wiesensee eingeladen. Die Mitwirkenden erhielten dort als Dank ein Präsent und verbrachten noch einen schönen Abend.

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Gaststätte „Beim Holländer“