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Kategorie: Ausflüge und Konzerte

Die Bischofsstadt Fulda war in diesem Jahr Ziel unseres Tagesausfluges.
Die Sängerinnen und Sänger vom Singkreis starteten bei angenehmem Wetter Richtung Vogelsberg und Rhön.
Der erste Stop war zur  gemeinsamen Frühstückspause mit heißer Fleischwurst und Käse an der Raststätte Reinhardshain.
Die historische und moderne Stadt an der Wasserkuppe blickt auf eine 1250-jährige Geschichte zurück und ist bekannt durch die jährliche Tagung der Dt. Bischofskonferenz.

Sangesschwester Karin übernahm dankenswerterweise am städtischen Busbahn-hof die Stadtführung und ersparte dem Chor damit hohe Kosten. Zunächst ging die Gruppe durch das Heertor, Reste der alten Stadtmauer, in einen Innenhof des Schlosses, wo Ortsbürgermeister Günther Raspel zu einem Kräuter-Rhöntropfen einlud. Im herrlichen Schlossgarten begegneten uns mehrere Hochzeitspaare, die sich diese schöne Kulisse bei traumhaftem Wetter für Fotos ausgewählt hatten.

An der Floravase und der Orangerie hatte man einen schönen Blick auf das Schloss, den Schlossturm, Pavillons und die Wasserfontänen. Am Paulustor überquerten wir die Pauluspromenade, die anlässlich des 108. Dt. Wandertages in eine beeindruckende Fanmeile verwandelt war.

In der Michaelskirche, der Begräbnisstätte zahlreicher Fürstäbte und Bischöfe, sang der Chor erstmals, ebenso wenig später im Hohen Dom. Eine Aufsichtsperson im Dom war beeindruckt von unserem Gesang und lud uns spontan zur Besichtigung des Hochaltars ein, was nur mit gebäudeeigener Führung möglich ist. Durch den Domgarten ging es vorbei am Priesterseminar über den Domplatz Richtung Bonifaziusdenkmal und Palais. Mittagspause machten wir an der Pauluspromenade, wo Darbietungen der Trachtengruppe und Blaskapelle für zusätzliche Unterhaltung sorgten. Nachmittags bestand Gelegenheit das Barockviertel zu erkunden. In der Stadtpfarrkirche St. Blasius sangen wir ebenfalls und die sich spontan eingefundenen zahlreichen Kirchenbesucher applaudierten begeistert.

Bei dem Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt mit kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen, kleinen verschwiegenen Plätzen, liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern bestand noch Gelegenheit zur Einkehr in Straßencafés, ehe wir zum außerhalb der Stadt gelegenen Schloss Fasanerie fuhren. Das klassizistische Bauwerk beherbergt in 60 Räumen ein Museum für die Kunstsammlung des Hauses Hessen. Die ruhige Atmosphäre mit den 100 ha weitläufigen Parkanlagen, den Teichen und herrlichen Blumenbeeten lud wieder zum Bummeln ein. In dem schönen dazugehörenden Biergarten kehrten wir gerne zum Ausruhen ein, ehe wir abends zu unserem Abschlusslokal in Braunfels aufbrachen.
Im Brauhaus Obermühle unterhalb der Festung klang der erlebnisreiche Tag nach einem guten Abendessen und wieder mal viel Gesang, neuen Eindrücken und Erlebnissen aus.